Was sollte man wissen?

Die berufliche Integration ist die vordringlichste Aufgabe für eine erfolgreiche Integration. Aufgabe des Laufbahnberaters ist es, Orientierung zu geben und zu vermitteln. Allein die Tatsache, dass es einen kompetenten Menschen gibt, an den der Flüchtling sich wenden kann, wenn man im Behördendschungel nicht mehr weiterkommt, stabilisiert enorm. Als Laufbahnberater prüfen Sie Dokumente, „übersetzen“ Briefe der Behörden, geben Tipps bei der Suche nach einem Praktikums,- Ausbildung, -Studien-oder Arbeitsplatz. Laufbahnberater tauschen sich untereinander aus, so dass man zügig in sein Ehrenamt hineinwächst.


Wie viel Zeit wird durchschnittlich aufgewendet?

Bis zu zwei Stunden wöchentlich.


Werden weitere Helfer benötigt?

Ja – die Nachfrage ist sehr groß. Die individuelle Begleitung in Ausbildung, Studium und Beruf ist eine Marktlücke, die quasi als 1:1-Betreuung keine Behörde schließen kann.


Was sollte man als Laufbahnberater mitbringen?

Durchsetzungskraft und Einfühlungsvermögen. Spaß am Management eines kleinen Projekts. Nie schaden kann der Wille zum Erfolg.


Welche persönlichen Erfahrungen gibt es?

Laufbahnberater in 2016:

„Flüchtlinge, die zu TUHamburgIntegrativ kommen, sind motiviert. Gemeinsam mit diesen bildungswilligen Menschen berufliche Perspektiven aufzubauen, macht Freude. Dafür reicht zunächst unser Allgemeinwissen aus. Der regelmäßige Austausch mit anderen Laufbahnberatern sowie unser Netzwerk zu anderen Institutionen wie dem Jobcenter, den Kirchen, Ehrenamtsinitiativen, dem Praxisnetz Süderelbe sind weiterführend. Man wird doppelt entlohnt: durch Erfolge und die vielen Dankeschöns des Flüchtlings.“


Ansprechpartner

Sonja Schröter

sonja.schroeterZEICHENFOLGE@tuhh.de